Planungsbeginn für Ortsumgehung Mallersdorf startet im März

17.12.2011 (ra) Viele erfreuliche Ergebnisse zum Staatsstraßenbau brachte ein Gespräch, das Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier vergangene Woche im Maximilianeum organisiert hatte. Innenstaatssekretär Gerhard Eck sagte dabei zu, dass sofort nach der Winterpause mit den Planungen der Staatsstraße 2142 für die Umgehung von Mallersdorf-Pfaffenberg begonnen wird. Im Jahr 2013 wird das Teilstück zwischen Laberweinting und Mallersdorf saniert. Bereits im Jahr 2012 ist die Sanierung und der Teilausbau der St 2147 von Eggerszell bis Mitterfels vorgesehen.
Stattgefunden hatte das Gespräch auf Initiative des CSU-Ortsverbandes Mallersdorf-Pfaffenberg. Dieser war mit Ortsvorsitzendem Axel Schieder und Bürgermeister Karl Wellenhofer sowie den Marktgemeinderäten Franz Fleischmann und Markus Wargitsch stark vertreten und machte Druck auf eine schnelle Umsetzung der ökologischen und planerischen Schritte, damit das Genehmigungsverfahren zügig abgewickelt werden kann. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Landrat Alfred Reisinger und MdL Josef Zellmeier. Beide machten deutlich, dass es einerseits um eine Entlastung der Menschen in den betroffenen Orten geht, andererseits aber auch um eine leistungsfähige Straßenverbindung. Bereits jetzt werde deutlich, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Labertal unter der schlechten Verkehrserschließung leidet. Dies dürfe auf keinen Fall so bleiben.
Alle Beteiligten zeigten Staatssekretär Gerhard Eck auf, dass die St 2142 eine hohe Bedeutung für den gesamten westlichen Landkreis hat. Deshalb sei auch offensichtlich, dass die Umgehung von Geiselhöring nicht nur zu einer geringen Entlastung in Form der sogenannten Regionaltrasse führen darf. Notwendig sei vielmehr eine leistungsfähige Verbindung ins Zentrum von Straubing. Die Argumente der CSU-Delegation fielen bei Staatssekretär Eck auf fruchtbaren Boden. Nachdem es in Geiselhöring zu erneuten Verzögerungen komme, müsse nun umso schneller in Mallersdorf-Pfaffenberg gehandelt werden. Dies sei ein wichtiges Zeichen, dass der Freistaat die Region nicht im Stich lässt. Deshalb werde im März 2012 die ökologische Untersuchung aktualisiert und mit der Detailplanung begonnen. Im Jahr 2013 kann dann das Planfeststellungsverfahren starten. Außerdem sollen die Orte Mallersdorf und Pfaffenberg weiterhin eng mit Niederlindhart verbunden bleiben, betonte die CSU-Delegation. Deshalb wird im ersten Schritt technisch und wirtschaftlich untersucht, ob für die Fußgänger und Radfahrer eine Unterführung oder eine Brücke möglich ist. In sehr schlechtem Zustand ist das Teilstück der St 2142 zwischen Mallersdorf und Laberweinting. Hier wurde die Sanierung für Frühjahr 2013 zugesagt.
Von MdL Josef Zellmeier und Landrat Alfred Reisinger wurden weitere Baumaßnahmen im Landkreis Straubing-Bogen angesprochen. Staatssekretär Gerhard Eck sicherte zu, dass die Staatsstraße 2147 von Ascha nach Mitterfels im Jahr 2012 saniert werde. Sie dient als Umleitung während des dreistreifigen Ausbaus der B 20 zwischen Ascha und Wolferszell. Dies bedeutet eine wesentliche Verbesserung für die Verkehrsanbindung der Region bis hin zur tschechischen Grenze. Der B 20-Ausbau soll spätestens im Jahr 2013 starten. Staatssekretär Eck erneuerte sein Versprechen, dass im nächsten Jahr auch die Staatsstraße von Ascha nach Pilgramsberg-Eggerszell ausgebaut wird. Wegen Änderungswünschen von Grundstückseigentümern und der Gemeinde Ascha habe es allerdings Verzögerungen gegeben, erläuterte Ministerialrat Reinhard Pirner. Deshalb könnten erst jetzt die Genehmigungen eingeholt werden und mit dem Baubeginn sei deshalb nicht im Frühjahr, sondern erst im Herbst 2012 zu rechnen. Zellmeier zeigte sich erfreut über die Unterstützung von Seiten der Staatsregierung. Aber auch der Landtag komme seiner Aufgabe nach. Denn der Staatsstraßenetat sei wieder gut ausgestattet. „Meine langjährigen Forderungen nach mehr Mittel für die Infrastruktur zeigen endlich Wirkung“, betonte Zellmeier abschließend.
Bild:
Bei den Verhandlungen in München mit dabei (von links): Ministerialrat Pirner, Landrat Reisinger, MdL Zellmeier, Staatssekretär Eck, Bürgermeister Wellenhofer, CSU-Vorsitzender Schieder sowie die Marktgemeinderäte Fleischmann und Wargitsch.
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