Mit Privatautos auf Firmenkosten getankt

20.12.2011 (jh) 21 Fälle der Untreue quittierte am Dienstag die Strafkammer des Amtsgerichts Straubing mit einer Geldstrafe in Höhe von 3600 Euro. Der 38-jährige Angeklagte Ferdinand K. (Name geändert) hatte als Orgaleiter eines Krankentransportunternehmens 20 mal mit Privatfahrzeugen auf Firmenkosten getankt. Zudem zahlte er 13 Monate jeweils 400 Euro als Entgelt aus, obwohl diese überhaupt nicht beim Unternehmen beschäftigt war.
Ein „vollumfängliches Geständnis“ ersparte ihm und dem Gericht eine große Beweisaufnahme, so dass der Prozess in weniger als einer halben Stunde abgewickelt werden konnte. Ferdinand K. räumte ein, dass er sein eigenes Privatauto, sowie die von anderen Personen betanken lies. Die Benzinrechnung ließ er an der Tankstelle als Dieselbefüllung umdeklarieren und vom Firmenkonto bezahlen. Insgesamt machten die Rechnungen über 1000 Euro aus.
Außerdem hatte er angeblich eine Frau als Schulbusbegleiterin auf 400-Euro-Basis eingestellt. Das Geld wurde wohl ausbezahlt, aber die Frau hatte die Arbeit nie tatsächlich ausgeführt. Bei 13 Monaten „Scheinbeschäftigung“ entstand dem Unternehmen dadurch ein Schaden in Höhe von 5200 Euro.
Im Archiv hinterlegt:
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