Holzige Gartenabfälle vom ZAW-SR für die Stadt Landshut

21.12.2011 (ra) Derzeit wird in Landshut die dortige Müllverwertungsanlage in eine Biomasseheizanlage umgebaut. Um für diese Anlage das benötigte Material zu beschaffen, zählt die Stadt Landshut dabei auf eine Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR). Neben den bereits bestehenden Lieferanten-Verträgen mit privaten Kompostierungsunternehmen ist ein Vertrag mit dem ZAW-SR geschlossen worden. Beide Partner streben dabei eine langfristige kommunale Zusammenarbeit an. Der Zwecksverbandsvorsitzende Landrat Alfred Reisinger und Oberbürgermeister Hans Rampf unterzeichneten im Landshuter Rathaus den gemeinsamen Liefervertrag für holziges Grüngut aus der kommunalen Erfassung für das Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) Landshut.
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Stadt und Land Straubing (ZAW-SR) betreibt für das Zweckverbandsgebiet eine Vergärungs- und Kompostieranlage in Aiterhofen. Die biologischen Abfälle werden in dieser Anlage vorwiegend in Biogas umgewandelt. Die in der Vergärung störenden holzigen Anteile werden abgesiebt und sollen künftig als Brennstoff im BMHKW Landshut eingesetzt werden. „Wir freuen uns darüber, dass Straubing mit einsteigt.“, sagte Oberbürgermeister Hans Rampf bei der Vertragsunterzeichnung. Mit dabei war auch der ZAW-SR-Geschäftsführer Anton Pirkl, der sich gemeinsam mit Landrat Alfred Reisinger über die Kooperation freute.
Rampf wertete die Entscheidung der künftigen Zusammenarbeit mit dem ZAW-SR als positives Signal in Bezug auf die jüngste Entscheidung der Stadt, die Umrüstung der Müllverbrennungsanlage in ein BMHKW voranzutreiben und umzusetzen. „Mit dem ZAW-SR hat die Stadt Landshut einen Partner mit im Boot, der in Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit zum einen langfristige Planungssicherheit geben und zum anderen als kommunaler Anbieter wettbewerbsneutral verträgliche Preise anbieten kann.“ unterstrich Landrat Reisinger den Sinn der Zusammenarbeit für beide Seiten. „Wir haben einen vernünftigen und fairen Preis ausgehandelt, der auch die Entwicklung des BMHKW fördert.“ fuhr Reisinger fort.
Den Termin zur Vertragsunterzeichnung, so Reisinger, habe er sehr gerne wahrgenommen. Schließlich sei die Zusammenarbeit für beide Seiten von Vorteil. „Wir müssen uns gegenseitig unterstützen.“, betonte Reisinger. Wie Rampf, ist auch er der Überzeugung, dass man alle Möglichkeiten der Eigenenergieerzeugung ausschöpfen müsse, um auf dem weit gestreuten Energiemarkt ein Stück unabhängiger zu sein, weg von atomarer Energie oder an Gewinn-Maximierung orientierten Unternehmen. „Sie haben die richtige Entscheidung getroffen“, betonte Reisinger. Rohstoffe, die vor der Haustüre liegen, ergänzte er sinnbildlich, müsse man auch nutzen.
Bild:
Landrat Alfred Reisinger (2. v. rechts) und Oberbürgermeister Hans Rampf (2. v. links) unterzeichneten Liefervertrag für holziges Grüngut.
Im Archiv hinterlegt:
Junge Freie Wähler lehnen Temelin-Ausbau ab

01.04.2012 (ra) Aufgrund des aktuellen Zwischenfalls im 60 Kilometer entfernten Atomkraftwerk Temelin fordern die Jungen Freien Wähler aus dem Landkreis Freyung-Grafenau alle Politiker...
mehr
"Nazis nicht willkommen - Schleicht's Euch!"

26.02.2012 (ra) Ein eindrucksvolles Zeichen gegen nationalsozialistisches Gedankengut und Rechtsextremismus setzten am Samstagmittag rund 1.500 friedliche Demonstranten, die erschienen waren, um gegen...
mehr
"Nazis nicht willkommen - Schleicht's Euch!"

26.02.2012 (ra) Ein eindrucksvolles Zeichen gegen nationalsozialistisches Gedankengut und Rechtsextremismus setzten am Samstagmittag rund 1.500 friedliche Demonstranten, die erschienen waren, um gegen...
mehr