Karin Rappel betreute 29 Jahre Jugendtagungshaus

29.12.2011 (ra) Zum Jahresende fand sich eine Delegation des Kreisjugendrings (KJR) Straubing-Bogen in Geiselhöring ein, um die langjährige Mitarbeiterin Karin Rappel zu verabschieden. Vorsitzender Josef Zellmeier, Stellvertreter Robert Dollmann und das für die Einrichtung zuständige Vorstandsmitglied Maria Strauß würdigten dabei die enge Beziehung von Rappel zu "ihrem" Jugendtagungshaus.
Seit der Einweihung im Jahr 1982 war Karin Rappel nicht nur Reinigungskraft und zeitweilig auch Hausmeisterin, sondern oft direkte Ansprechpartnerin für die Kinder- und Jugendgruppen im Haus. Als Nachbarin war sie zudem bestens informiert, was sich im und um das Gebäude zutrug. Deshalb konnte sie bei Bedarf auch gegenüber der Stadtverwaltung oder den Anwohnern vermitteln. Besonders zu Zeiten, als einheimische Jugendliche am Haus häufig für Ruhestörungen sorgten, war sie Zeugin dafür, dass dies in der Regel nicht den Gruppen im Jugendtagungshaus zum Vorwurf gemacht werden durfte.
Vorsitzender Josef Zellmeier betonte, dass KJR-Vorstandschaft und Geschäftsstelle stets Vertrauen in Karin Rappel gesetzt haben und dabei nicht enttäuscht worden seien. Auch die Veränderungen im Haus habe sie mitgetragen. Als der KJR beschloss, für das Selbstversorgerhaus zusätzlich Verpflegung anzubieten, habe sie bereitwillig den Frühstücksdienst übernommen. Sie habe sich auch um Ersatzkräfte gekümmert, wenn sie Vertretungsbedarf hatte.
Besonders habe Rappel nach den Worten Zellmeiers die ungarischen Gäste in ihr Herz geschossen, die über den Jugendaustausch mit dem KJR oder als Praktikanten im Jugendtagungshaus übernachteten. Schüler und Lehrer der landwirtschaftlichen Fachmittelschule in Scécsény haben jedes Jahr auf perfekte Versorgung zählen dürfen. Als kleines Dankeschön für ihr 29-jähriges Engagement überreichten die KJR-Vertreter ein Geschenk und bedauerten, dass Karin Rappel ihre Tätigkeit aus persönlichen Gründen beenden musste.
Bild:
KJR-Vorsitzender Josef Zellmeier (links), Maria Strauß (2. v. rechts) und Robert Dollmann (rechts) hoben die Arbeit von Karin Rappel in den letzten 29 Jahren hervor.
Im Archiv hinterlegt:
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