Brennende Hackschnitzelheizung sorgte für FF-Großeinzsatz

30.12.2011 (jh) Für einen Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungsdienst sorgte am frühen Freitagmorgen der Brand in einem Nebengebäude eines Klebestoffherstellers in Niedermotzing. Die Polizei geht nach ersten Schätzungen von einem Schade in Höhe von 150.000 bis 200.000 Euro aus. Die eigentliche Betriebsstätte in der Enggasse 12 blieb unversehrt. Personen kamen nicht zu Schaden.
Es war kurz nach zwei Uhr, als Zeugen über Notruf die Polizei informierten, dass in einem Betriebsgebäude eines Klebestoffherstellers in Niedermotzing (Gemeinde Aholfing) ein Brand ausgebrochen sei. Daraufhin wurden die örtliche sowie umliegende Feuerwehren für ein Großaufgebot alarmiert.
In der Anfangsphase war nicht geklärt, ob sich in dem Gebäude nicht auch eine Wohnung und damit Menchen befindet. Die Flammen schlugen aus dem Nebengebäude, als die erste Polizeistreife vor Ort eintraf. Kurz darauf fuhren auch die ersten Einsatzfahrzeuge der alarmierten Feuerwehren ein. Ingesamt rückten rund 150 Einsatzkräfte nach Niedermotzing aus. Schnell war klar, dass Menschen nicht in Gefahr waren. Der Inhaber der Gebäude hat seinen Wohnsitz außerhalb des Geländes. Für die Polizei war er lange Zeit nicht erreichbar.
Die Feuerwehren aus Aholfing, Rain, Atting und Straubing machten sich an den Brandherd heran. Dieser befand sich offensichtlich im Betriebsraum der Hackschnitzelheizung, die sich in einem Nebengebäude befand. Ein Übergreifen des Feuerers auf das Betriebsgebäude des Klebstoffherstellers bestand nicht. Sorgen bereitete den Einsatzkräften der Feuerwehrwehr anfänglich die Photovoltaikanlage auf dem Nebengebäude. Doch innerhalb kürzester Zeit war der Brand unter Kontrolle. Lediglich die beiden Läger der Hackschnitzel erforderten etwas mehr Engagement. Diese mussten entleert werden, damit unter Umständen Glutnester nicht für ein erneutes Anfaches des Feuers verantwortlich sein konnten.
Die Führungsriege der Feuerwehr - darunter Kreisbrandrat Johann Leidl und Kreisbrandinspektor Werner Schmitzer - war vor Ort, um sich ein Bild vom Ausmaß des Unglücks machen zu können. Auch das BRK war mit einem Großaufgebot an die Einsatzstelle ausgerückt - zumal anfänglich nicht expliziet bekannt war, ob nicht doch auch Menschen in Gefahr sein könnten. Außer einer Brandwache waren alle Einsatzkräfte um fünf Uhr bereits wieder an ihren Standort zurückgekehrt.
Mitarbeiter des Kriminaltechnischen Dauerdienstes des Polizeipräsidiums Niederbayern waren ebenfalls nach Niedermotzing gekommen. Sie werden herausfinden müssen, wie es zu dem Brand gekommen ist, denn bislang ist die Ursache noch unbekannt.
Fotos: Haas
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