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20.05.2007 (jh) Wie kommt das Bild in die Keksdose oder von der Lochkamera zur Digitalkamera. Mit dieser Thematik beschäftigten sich am Wochenende in Wiesenfelden BRK-Angehörige, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit immer wieder mit der Fotografie konfrontiert werden.
Schwerpunktmäßig ging es um die Digitale Fotografie und die Bildbearbeitung. Neben dem Umgang mit digitalen Fotoapparaten und Bildbearbeitungssoftware ging es auch um die Grundlagen der Fotografie. Von der Idee bis zum perfekten Ergebnis in zwei Tagen.
Digitale Kameras sind mittlerweile erschwinglich und gehören zum Alltag wie Handy oder Auto. Das Erstellen von Fotos ist so leicht wie nie, aber was dann? Das Ergebnis der Schnappschüsse ist oft nur mäßig überzeugend. Wie kann ich nachträglich das Bild aufpeppen, was muss ich im Vorfeld beachten um ein gutes, aussagekräftiges Bild zu bekommen. Welches Foto hänge ich mir übers Sofa und welches erfüllt die Kriterien um in der Presse veröffentlicht zu werden? Um diese Fragen zu beantworten, lud BRK-Kreisbereitschaftsleiter Martin Schmauser, zu einer Wochenendfortbildung ins BRK-Heim nach Wiesenfelden.
Zwölf Ehrenamtliche aus den Bereitschaften und dem Jugendrotkreuz folgten dieser Einladung. Mit Oliver Spalt, einem erfahrenen Kulturpädagogen und Fotografen, konnte ein erfahrener Referent gewonnen werden, der den Workshop leitete. So leicht es einem die heutige digitale Technik auch macht, die Grundlagen der Fotografie sind nach wie vor die Gleichen, wie zu Beginn der Fotografie, und müssen beachtet werden, um zu einem guten und aussagekräftigen Foto zu gelangen. Deswegen stand der Freitagabend ganz im Zeichen von Licht und Zeit, Blende und Standort. Ganz anschaulich verstand es Oliver Spalt mit einer, aus einer Pappschachtel selbstgebastelten Lochkamera und einer Keksdosenkamera die Anfänge und die Entstehung einer Fotografie darzustellen. Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit Ihren Kameras und machten sich mit den Möglichkeiten der Einstellungen vertraut.
Samstagmorgen hieß es dann das Gelernte gleich umzusetzen. Unter fachkundiger Anleitung ging es auf Bilderjagd. Lehrgangsleiter Spalt stand immer mit Tipps und Tricks zu Aufnahmetechnik aber auch Motivwahl und Perspektive zur Seite. Zurück im Lehrsaal wurde die benötigte Software installiert, Schritt für Schritt besprochen und gleich ausprobiert. Die verwendeten Programme zum Organisieren und Betrachten, Xn-View, sowie die eigentliche Bildbearbeitung, The Gimp, können sich durchaus mit professioneller Software messen, sind aber kostenlos erhältlich.
Nun konnten die Hobbykünstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Immer wieder gab es kurze theoretische Einheiten in denen Programmfunktionen näher erläutert oder auf spezielle Fragen der Anwender eingegangen wurden. Diese wurden dann sogleich praktisch umgesetzt. Sonntagmittag waren dann die Ergebnisse zu betrachten. Neben der technischen Seite wie Kamera- und Aufnahmetechnik sowie digitale Bildbearbeitung lernten die BRKler aber auch den Blick fürs Wesentliche zu entwickeln, sich mit dem Motiv zu beschäftigen und verschiedene Blickwinkel und Hintergründe auszuprobieren. Diese beiden Komponenten zusammen ergeben erst ein gutes Foto, so Oliver Spalt.
Bei einer kurzen Abschlussrunde waren sich alle einig, sehr viel gelernt zu haben. Der Lehrgang hat die Lust am Fotografieren geweckt und mit dem nun vertrauten Handwerkszeug werde man motiviert ans Werk gehen. Kreisbereitschaftsleiter Martin Schmauser dankte dem Lehrgangsleiter für den kompetenten und angenehmen Lehrgangsverlauf. Er bedankte sich auch bei den Anwesenden für die Teilnahme und wünschte allen die neu gewonnen Kenntnisse auch gerade für ihre Arbeit beim BRK einsetzen zu können. Eine gute Öffentlichkeitsarbeit ist heutzutage wichtiger denn je, gerade auch für Institutionen wie eine große Hilfsorganisation. Zum Schluss galt sein Dank noch seinem Stellvertreter Günter Hecht aus Wiesenfelden, der für den organisatorischen Rahmen der Fortbildung verantwortlich zeichnete. Der bestens ausgestattete Lehrsaal im BRK-Heim Wiesenfelden, sowie die hervorragende und umfangreiche Verpflegung ließ bei Referent Oliver Spalt und Teilnehmern den Wunsch nach einer ähnlichen Veranstaltung laut werden.




































































































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